So langsam habe ich den Dreh heraus beim Gartentischlern. Und weil mir meine vier ersten Beetrahmen für den Gemüsegarten so gut gefielen, habe ich gleich noch mehr gebaut. Nun machen sich also sieben Quadratbeete dort breit.
Die drei Neuen habe ich etwas kleiner zusägen lassen, um sie besser pflegen zu können. Mit 99cm im Quadrat passen sie bequem nebeneinander und bieten genug Fußfläche am Rand, wenn die Gärtnerin mal zum Hacken oder Gießen vorbeikommt. Außerdem habe ich die Eckpfosten der kleinen Beete ein Stück länger gelassen. So bleibt die Option, sie später noch eine Brettbreite höherzulegen, wenn mal genügend Erde dazu vorhanden ist.
Die großen Beete messen 1,45 cm im Quadrat und mussten zwei und zwei hintereinandergelegt werden. Es ergab sich bei ihnen zwangsläufig ein ziemlich breiter Mittelweg. Im Laufe des Gartenjahres wird sich zeigen, ob kleiner nun schicker ist.
Zwischen dem größeren Beetrahmen und den drei Minibeeten bleibt ein schmaler Ackerstreifen. Rechts stehen noch die Erdbeeren vom vorletzten Jahr. Links lege ich im Frühjahr ein paar Kartoffelreihen. Laura und Belana warten schon in ihren Kartons auf den April.
Ein Mini-Quadrat habe ich am Wochenende schon mit Kräutertöpfchen bepflanzt. Hier stehen Bohnenkraut, Currykraut, Salbei, verschiedene Thymiane und Minzen, alle aus Zeitmangel schnell versenkt. In eine Mußestunde muss ich noch einmal das Raster sauber zurechtrücken.
Und Söhnchen war auch nicht untätig. Er hat sich das linke Minibeet gekapert und schon Schnittsalat und Möhren gesät. Außerdem setzte er sich zwei Schnittlauchabstecher und blühende Hornveilchen (aus dem Vorgarten) in die Mitte. Hübsch. Foto folgt.

Mysteriöses Gießen. Sein Beet liegt eigentlich hinter ihm. Der Junge wässert wohl mal wieder ein mitleidheischendes Wildkraut. Mit der kleinsten Kanne. Das ist Naturliebe.
Das Holzrahmenarrangement ist sorgfältig vermessen. Ich rückte es gerade so weit hoch, dass im unteren Nutzgartenende noch Platz für ein weiteres Keyhole-Beet blieb. Hier ist die Baustelle.
Man denkt unwillkürlich an diese Kornkreise.
Bis das richtige Gemüsewetter mit genügend erwärmtem Boden daherkommt vergehen wohl noch ein paar Wochen. Aber ich will nicht klagen. Ich habe noch Stein- und Erdarbeiten vor. Und dann will ich noch die Lücken bepflanzen, die sich durch die Rundbeete so ergeben haben. Ich bin selbst gespannt, wie alles am Ende aussieht.
Viele Grüße an alle. Rike Menn